Der Traum vom Eigenheim im Ausland: Was ist zu beachten?

Berlin, 6. AUGUST 2020 – Ob eine moderne Stadt-Immobilie im pulsierenden Paris oder eine gemütliche Ferienhütte in den Bergen Österreichs: Viele Deutsche träumen von einem Haus oder einer Wohnung fernab der Heimat. Doch egal ob Aus- oder Inland: Ein Immobilienkauf ist immer ein großer Schritt voller Herausforderungen. Wer aber alle wichtigen Faktoren beachtet, wird durch den Erwerb einer Auslandsimmobilie – ungeachtet ob als Erst- oder Zweitwohnsitz – lange Freude haben. Der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler (www.mcmakler.de) erklärt, worauf Interessenten vor und während des Erwerbs ihrer Auslandsimmobilie unbedingt achten sollten.

Der Traum vom Eigenheim im Ausland: Was ist zu beachten?

– Interessenten sollten die Immobilie hinsichtlich Lage, Bausubstanz und Erreichbarkeit prüfen
– Idealerweise sollten ausländische Bankberater deutsch sprechen oder Kaufinteressenten die jeweilige Landessprache beherrschen
– Bei Unsicherheiten gilt: Finger weg von Vorverträgen und mündlichen Versprechungen

Gut gewappnet Richtung Traumimmobilie

Ein Haus oder eine Wohnung im Ausland bringt einiges an Vorteilen mit sich. Eigentümer können ihre Urlaubszeit und freien Tage in dem jeweiligen Land verbringen und gleichzeitig Hotelgebühren sparen. Auch können Immobilienbesitzer ihr Objekt vermieten, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Besonders in beliebten Gegenden winken oft hohe Renditen. Mit zunehmendem Alter kann die Auslandsimmobilie zudem als Altersresidenz dienen, um beispielsweise den kalten Wintermonaten in Deutschland zu entfliehen. Doch neben vielen Vorteilen gibt es auch Risiken. „Wenn Interessenten Objekte im Ausland erwerben, sollten sie sich auf einige Herausforderungen gefasst machen. Sprachliche Barrieren, komplizierte Finanzierungen und Missverständnisse aufgrund geografischer und kultureller Unterschiede können auf Eigentümer zukommen“, sagt Matthias Klauser, Chief Revenue Officer von McMakler.

Keine unüberlegten Entscheidungen treffen

Interessenten sollten keine übereilten Entscheidungen treffen und die Immobilie hinsichtlich Lage, Bausubstanz und Erreichbarkeit prüfen. Die Traumimmobilie auf Bildern kann sich im realen Leben als baufällige Ruine entpuppen. Im Idealfall sollten Kaufinteressenten zusätzlich mit ortsansässigen Personen wie Nachbarn sprechen und Informationen über die Umgebung sammeln. In manchen Gegenden können instabile Lehmböden vorherrschen. Das ist oft nur bei genauerer Betrachtung sichtbar und kann im Nachhinein zum Albtraum werden. „Käufer sollten außerdem einen aktuellen Grundbuchauszug verlangen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Der Grundbuchauszug stellt Eigentumsverhältnisse deutlich dar. Darüber hinaus sehen Käufer, ob das Objekt mit Hypotheken belastet ist“, stellt der Immobilienexperte klar.

Klarheit bei der Finanzierung

Die wenigsten Deutschen zahlen die Auslandsimmobilie aus eigener Tasche. Um bei namhaften deutschen Banken einen Kredit zu bekommen, müssen potenzielle Käufer neben einer guten Bonität ein schuldenfreies Objekt in Deutschland besitzen. Kompliziert wird es, wenn dieses Objekt noch nicht abbezahlt ist. „Um nicht auf die Auslandsimmobilie verzichten zu müssen, gehen viele Interessenten alternativ zu einer ausländischen Bank. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Gebühren und Zinskonditionen im Ausland oft höher sind. Idealerweise sollte der Bankberater deutsch sprechen oder der Interessent die jeweilige Landessprache beherrschen“, empfiehlt Klauser von McMakler.

Kosten im Blick haben

Interessenten, die sich für eine Auslandsimmobilie entscheiden, sollten bedenken, dass neben den allgemeinen Kaufkosten noch zusätzliche Kosten anfallen. Zum einen gibt es die Reisekosten, die für die Besichtigung entstehen. Eine Besichtigung sollten Eigentümer jedoch unbedingt wahrnehmen, um Betrügern nicht zum Opfer zu fallen. „Wem die jeweilige Landessprache Probleme bereitet, sollte einen Dolmetscher beauftragen, der Dokumente übersetzt und bei rechtlichen Schritten zur Seite steht. Potenzielle Käufer sollten sich in diesem Fall informieren, mit welchen Preisen sie für die Betreuung durch einen Dolmetscher rechnen müssen. Auch unsere Makler von McMakler können unterstützen, da wir auch in Ländern wie Österreich und Frankreich aktiv sind und unsere Makler vor Ort regionales Know-how mitbringen“, rät Klauser. Des Weiteren kommen Verwaltungskosten hinzu. Regelmäßige Reparaturen und Pflege sowie Heiz- und Stromkosten – insbesondere, wenn die Immobilie vermietet wird – dürfen Eigentümer nicht vergessen.

Geeignete Immobilie finden

Gut, besser, am besten: Kunden sollten sich nicht gleich für die erstbeste Immobilie entscheiden und ein Auge auf das weitere Umland haben. Manchmal gibt es geeignetere Häuser oder Wohnungen für einen besseren Preis nur wenige Kilometer entfernt. Diese finden Käufer bestenfalls selbst vor Ort oder auf dem lokalen Immobilienmarkt – dazu können sie im Internet recherchieren, Immobilienmakler beauftragen oder sich regionale Zeitungen mit Angeboten durchlesen. Sie können auch in das Immobilienportfolio großer deutscher Maklerunternehmen schauen. McMakler zum Beispiel ist neben Deutschland auch in Österreich und Frankreich, vor allem Paris, aktiv und kann Interessenten eine erste Auswahl aufzeigen.

Vorsicht vor Fallstricken

Andere Länder, andere Sitten: Was hierzulande unprofessionell wirken würde, kann in anderen Ländern durchaus verbindlich sein. In Deutschland zählt eine schriftliche Vereinbarung nicht als vollständiger Kaufvertrag. Im europäischen Ausland kann das anders aussehen. „Wer sich im Ausland aufhält, sollte aufpassen, nichts Unbekanntes zu unterschreiben. Ein Blatt Papier kann schnell zum Verhängnis werden, wenn kein Notar anwesend ist. Nicht in jedem europäischen Land ist ein Notar bei einer Vertragsabschließung ein Muss“, warnt Klauser von McMakler. Auch sollten sich zukünftige Immobilienbesitzer beim Vertragsabschluss nicht unter Druck setzen lassen. Bei Unsicherheiten gilt: Finger weg von Vorverträgen und mündlichen Versprechungen. Diese sind in vielen Ländern verbindlich. Des Weiteren sollten Interessenten keine Reservierungsgebühren zahlen. Sie gelten oft als eine Art Zusage zum Kauf, sind rechtlich bindend oder verschwinden auf fremden Konten.

Weitere interessante Ratgeber-Artikel rund um das Thema Immobilien bietet McMakler auf seiner Website: www.mcmakler.de/ratgeber.

Beitrag von Presseportal.de